Generalagentur der Mannheimer Versicherung
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FAQ - Fragen und Antworten zur Instrumentenversicherung -

Was ist versichert und was bedeutet Allgefahrenschutz

Was soll ich bei einem Schaden tun?

Wie ist Ihr Instrument richtig versichert?

  • Wie ermittell Sie den Wert des Instruments?

  • Wann versichere ich zum Neuwert oder zum Zeitwert?

  • Brauche ich einen Wertnachweis oder Beleg beim Beantragen einer Instrumentenversicherung?

  • Versichere ich den Listenpreis oder den "Schnäppchenpreis"?

 

  1. Ist mein Instrument – nachts – im KFZ versichert?

  2. Ist für mein Instrument eine Hausratversicherung nicht günstiger?

  3. Was bedeutet die „Einrede der groben Fahrlässigkeit“...?

  4. Kann ich meinen Vertrag jederzeit ändern?

  5. Wie ist die Laufzeit des Vertrags?

  6. Was soll ich bei einem Schaden tun?

 

 

 

JA!  Mitbewerber bieten hier, insbesondere, wenn Sie Ihr Instrument nachts in einem unbewachten Auto belassen, keinen Schutz an. Wir schon!

 

Ihr Instrument ist in der Hausratversicherung nur gegen die Gefahren Einbruchdiebstahl / Feuer / Leitungswasser und Sturm/ Hagel, also auf keinen Fall "voll" abgesichert. Ihr Instrument ist bei uns auch bei Transporten / Abhandekommen und Herunterfallen versichert. Das deckt eine Hausrat nicht.

Eine Reparatur am Instrument, wenn es einmal runterfällt, kostet schnell mehrere 100.-€. Das zahlt keine Hausratversicherung. Die falsche Versicherung kommt sie teuer zu stehen. Detailierte Infos dazu finden Sie hier.

 

Sollte Ihr Instrument abhandenkommen, werden die meisten Mitbewerber in der Instrumentenversicherung prüfen, wie genau es zum Verlust gekommen ist. Sie tragen, wenn Ihnen eine grobe Fahrlässigkeit angelastet werden kann, einen Teil des Schadens selbst. Bis zu einer Schadenhöhe von 2.500.-€ verzichten wir auf das geltend machen (Einrede) der groben Fahrlässigkeit und zahlen aus. Bei Schäden über von 2.500.-€ werden prüfen wir, ob Sie grob fahrlässig, beim Herbeiführen des Schadens gehandelt haben.

Grob fahrlässiger Umgang mit Ihrem Instrument führte vor einigen Jahren dazu, dass der Versicherer komplett von der Zahlungsverpflich frei war. Dies ist heute nicht mehr so!  Heute wird, je nach Schwere des grob fahrlässigen Handelns, ein prozentueller Anteil bei der Entschädigung abgezogen.

Eine konkrete Aussage der Höhe bei den Abzügen, kann ich seriös nicht machen. Bei Schadenfällen sind die Begleitumstände immer unterschiedlich. Vielleicht hilft es Ihnen weiter, wenn ich sage:

  1. Je näher das grob fahrlässige Handeln an Vorsatz heranreicht, desto größer die prozentualen Abzüge.
  2. Bei der Bemessung der Abzüge haben wir kein Interesse, uns mit Ihnen lange zu streiten und einigen uns lieber einvernehmlich.
  3. Grober Fahrlässigkeit kommt aus meiner Erfahrung nur bei Verlust des Instruments zum tragen

Fazit: Das Thema "grobe Fahrlässigkeit" spielt für Sie bis zu einer Schadenhöhe von 2.500.-EUR keine Rolle. Das bietet keum ein Mitbewerber in der Musikinstrumentenversicherung. Bei Schäden oberhalb von 2.500.-EUR prüfen wir - wie alle Versicherer auch - die Umstände, die zum Schaden geführt haben. Dies, aus meiner Schadenpraxis, nur bei Verlust des Instruments.

Detailiertere Infos erhalten Sie in meinem Blog vom 27.07.2017 unter: https://www.musikerversicherung.de/index.php?referenz=blog_news#grobe%20fahrlaessigkeit%20in%20der%20instrumentenversicherung .

 

Ein Wechsel der Instrumente oder des Zubehörs während der Laufzeit ist jederzeit möglich. Es ist egal, ob es sich um eine Heraus- oder Hereinnahme von Instrumenten handelt.

 

Der Vertrag läuft ein Jahr und kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf gekündigt werden. Sollten Sie nicht kündigen, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. Veränderungen im Vertrag, wie die Heraus- oder Hereinnahme von Instrumenten und Zubehör sind jederzeit möglich. Bei Wegfall des versicherten Risikos (bei Rückgabe des Instruments an den Verleiher) wird der Vertrag auch unterjährig aufgehoben. Sie erhalten dann einen Rückbeitrag auf Ihren bis dahin gezahlten Beitrag.

 

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